Silvia's Kräutergenuss

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Februar 2019 - Orange

Citrus sinensis

Es ist Zeit unser Immunsystem zu stärken!
Und wir finden sie überall in den Geschäften, die Orange. 
Mit einem hohen Vitamin C Anteil bieten bereits 100 g Orange mehr als die Hälfte des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin C.
Eine mittelgrosse Orange am Tag deckt daher schon den gesamten Tagesbedarf, der bei etwa 80 mg liegt. Sie sind zudem reich an Kalium, Magnesium, Vitamine der B-Gruppe, Folsäure und Phosphor.
So vielfältig die Inhaltsstoffe, so vielfältig der Genuss, es lässt sich weit mehr machen als nur frisch gepresster Orangensaft. Orangenmarmelade, Plätzchen, Muffins und Kuchen, Desserts wie Tiramisu, Orangencreme oder Obstsalat, Orangensauce als Beilage zu Fisch oder Fleisch, Ente mit Orangen, Chicoreé, Feldsalat oder mit Fenchel, die Smoothies dürfen nicht fehlen, ja es gibt zahllose Rezepte. Das in der Weihnachtsbäckerei so beliebte Orangeat wird aus Orangenschalen gewonnen. Für seine Herstellung werden die Schalen von Bitterorangen kandiert. Die Orangenschale enthält ätherische Öle, die einen wunderbaren Duft verbreiten, z.B. Duftkerzen oder Orangenscheiben als Deko getrocknet oder wenn man sie auf den Ofen legt. Das ätherische Orangenöl findet sich auch in Badezusätzen und Kosmetika, oder als Putzmittel.
In puncto Kalorien braucht sie sich nicht zu verstecken, 100 Gramm enthalten etwa 47 Kilokalorien. 
Beim Schälen einer Orange sollte man nicht zu gründlich sein, denn nicht nur das Fruchtfleisch ist gesund, sondern auch ihre weisse Haut, sie enthält reichlich Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Sie enthalten Vitamin C und Flavonoide, die ebenfalls die Körperabwehr stärken und die freie Radikale einfangen und somit Krebs vorbeugen kann. Dies gilt aber nur für Boi-Orangen, denn in konvetionellen Orangen können Pestizide enthalten sein.
Was die Farbgebung anbelangt, sind Orangen nicht immer orange, Orangen werden nur orange, wenn die Nachttemperatur genügend tief ist und Chlorophyll freigesetzt wird. In Regionen mit geringen Temperaturschwankungen von Tag zu Nacht bleiben sie grün, auch wenn die Frucht vollständig ausgereift ist. Orangen, auch Apfelsinen genannt, sind seit dem 15 Jahrhundert in Europa weit verbreitet. Zunächst wurden sie hauptsächlich in Portugal angebaut. Ursprünglich kommt die saftige Frucht jedoch aus China, wo sie bereits vor 3000 Jahren auftauchte. Daher stammt auch der Name Apfelsine, chinesischer Apfel (sine = chinesisch).
Im 16. Jahrhundert liess der Adel sogenannte Orangerien einrichten, dabei handelte es sich um Gewächshäuser, in denen Zitrusfrüchte angepflanzt wurden. Apfelsinen wachsen an immergrünen Bäumen. Der Orangenbaum ist einer der wenigen Bäume, der gleichzeitig Blüten und Früchte tragen kann. Die nektarreichen Blüten werden gerne von Bienen angeflogen und ergeben einen aromatischen Honig.  

(Dieses Bild stammt von Reingard Kinas)
Heute ist die Orange die am häufigsten angebaute Zitrusfrucht der Welt. Die Hauptlieferanten sind die USA und Brasilien. Aus Brasilien stammt auch der meiste Orangensaft sowie Orangensaftkonzentrat. Man unterteilt die Orangensorten in Bitterorangen (Pomeranzen) und vier Gruppen süsser Orangensorten, die Blondorangen  (Rundorangen), die Navelorangen (Nabelorangen), die pigmentierten Orangen (Blut- und Halbblutorangen) sowie die säurefreien Orangen. Orangen dienen jedoch nicht nur als Nahrungsmittel. Sie sind auch ein wichtiger Duftstofflieferant. Der Duft der Orangenblüte ist eine herrliche Kombination aus frischen Zitrusaromen und einem mild-schweren vanilleähnlichen Duft. Daraus werden Raumsprays, Parfüms oder Öl hergestellt.
Ein Orangenblütenlikör ist eine Verführung wert. 
Stärken Sie ihr Immunsystem mit dieser herrlichen Frucht!

 

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